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Zu einem Kleid brauchst Du einen Mantel, zur Jeans eine Jacke und natürlich möchtest Du auch noch für Pool, Freibad und Strand das passende Outfit im Schrank haben. Was Deiner Sanduhr-Figur Outdoor am besten schmeichelt, findest Du ausführlich und zum Nachmachen in diesem Artikel. Außerdem gibt es Tipps zu Accessoires, Schuhen und Taschen. Freue Dich darauf, zu erfahren, was auch Männer richtig sexy an Dir finden.

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Outdoor-Kleidung
für Deine Sanduhr-Figur

Jacken

Eigentlich steht Dir alles – außer es ist ein Kasten.

Wenn Du Dich bei den Jacken-Kollektionen umsiehst, tust Du Dir einen Gefallen, wenn Du alle Modelle direkt aussortierst, die einfach nur gerade oder – schlimmer – breit geschnitten sind. Wirklich: auch wenn das Muster noch so niedlich ist, die Fütterung unglaublich kuschelig oder der Preis Dir zusagt… diese gerade herunterhängenden Jacken machen Dich gefühlt 10 Kilo schwerer. Suche Dir welche, die figurbetont geschnitten sind, aber auch nicht sitzen wie eine Pelle um die Wurst.

Schön, wenn auch nicht sonderlich gesundheitsfördernd, sind Schnitte, die ganz knapp über Deinen Hüften enden. Falls Du etwas längere Jacken bevorzugst, weil Du es warm magst, achte auf jeden Fall darauf, dass Deine Taille herausgearbeitet ist: entweder durch einen Gürtel oder durch schicke Annäher.

Mode mit Schulterpolstern betonen Deine sexy Rundungen an der falschen Stelle. Leider gilt das auch für Jacken im Army Style, die auf der Schulterlinie Abzeichen nachahmen.

Abzeichen hingegen, die eher länglich verlaufen und außen an der Armseite angebracht sind, schmeicheln Dir und strecken Dich optisch.

Schaue Dir auch den Saum Deines Favoriten an. Er sollte nicht sehr breit sein, es sei denn er endet über Deinem Popo.

Dicke Daunenjacken sind nicht so schmeichelhaft wie fließende Stoffe. Wenn Dein Geschmack in Richtung Wolle geht, nimm auch hier lieber weich fallende Materialien. Sie zeichnen Deine Figur nach, anstatt sie zu verhüllen.

Mäntel

Ob zur Jeans, zu Kleidern oder zur Legging – ein Mantel macht immer etwas her. Er verleiht Dir Präsenz, mehr als eine Jacke dies je könnte. Vor allem im Berufsleben kann das von großem Vorteil sein.

  • Die Taillenbetonung ist für einen Mantel noch wichtiger als für eine kurze Jacke. Denn jetzt muss das Kleidungsstück nicht nur Deine Brustrundung und Deine Taille herausarbeiten, sondern auch noch dafür sorgen, dass Deine ganze Silhouette stimmig aussieht.
  • ​Darum stehen Dir nicht nur Kleider gut, die Deine Knie umspielen, sondern auch Mäntel. Sehr viel länger sollten sie nicht sein; maximal acht bis zehn Zen​​​​​​​​timeter über dem Knie.Ausnahme hier natürlich wieder, wenn Du besonders groß bist. Dann kannst Du auch Long Line Trenchcoats tragen. Allerdings sehen die netter aus, wenn Du sie offen trägst und darunter durch enge Kleidung Deine Rundungen noch sichtbar bleiben.
  • ​Eine Schulterbetonung ist nicht nötig. Der Kragen beziehungsweise das Revers sollte wenig auftragen und Deinen Körper optisch in die Länge ziehen.
  • Ein natürlicher Nahtverlauf sind vorteilhafter für Deine Rundungen. Vermeide verrückte Applikationen oder farblich betonte Nähte. Ausnahme: Ziernähte, die von oben nach unten verlaufen.

Beim Stoff verhält es sich wie bei den Jacken auch: fließende und höchstens mittelschwere Stoffe sind der Trick, um Dich nicht taillenlos erscheinen zu lassen.​

Knöpfe, Reißverschluß, einreihig oder zweireihig?

Einreihig verschlossene Mäntel wirken filigraner als die mit zwei Reihen. Freilich hängt dies sehr vom Schnitt ab. Es gibt durchaus Modelle, die so hübsch tailliert und so gekonnt designt sind, dass sie trotz etwas mehr Details zu Deiner Figur passen.

Die Wahl zwischen Knöpfen und Reißverschluss ist Geschmacksfrage. Hier sind allerdings farblich auffällige Reißverschlüsse einen zweiten Blick wert: es kann nämlich sein, dass sie Deinen Körper optisch in zwei Hälften teilen und Dich damit ein wenig breiter aussehen lassen.

Schuhe

Schwieriges Thema. Schuhe sind wie Religion: es passt, wovon man überzeugt ist.

Turnschuhe sind gesund für Rücken, Beine und Füße. Außerdem sind sie praktisch für das Laufen auf Kopfsteinpflastern. Leider sehen sie nicht sonderlich feminin aus und sie sind auch nicht dafür bekannt, Deinen Körper optisch zu strecken. Das gleiche gilt für Ballerinas.

Weil Du aber auf keinen Fall nur auf High Heels durch das Leben stöckeln kannst, achte einfach auf zwei Dinge:

  • Nimm Schuhe, die einen femininen Touch haben. Das können Seidenschnürsenkel sein oder eine wenig derbe Farbgebung. Bist Du sehr schlank, greife zu Schuhen, die vorne etwas spitzer zulaufen. Das zaubert einen langen Fuß und lässt Deine Beine eleganter erscheinen. Hast Du eher kräftige Beine, trage Schuhe mit Plateau-Sohle und/oder -Absatz. Hier gibt es wunderschöne Modelle, z.B. von Unisa, und Tiggers, die Deine Beine optisch strecken und Dich schlanker erscheinen lassen.​ ​
  • ​Der Knöcheltrick: Sarah Jessica Parker (SATC Carry Bradshaw) hat vor Jahren bereits in einer US-amerikanischen Talkshow verraten, wie sie ihre Beine optisch streckt: Sie krempelt die Hose so weit hoch, dass mindestens ein schmaler Streifen nackte Haut am Knöchel zu sehen ist
  • Chelsea-Boots sind dieses Jahr absolut im Trend. Hier sind die Knöchel vom Schaft bedeckt, trotzdem ist es schön, wenn Du Deine Hose so weit umkrempelst, dass ein wenig Haut zu sehen ist. Natürlich gerne mit Nylons; schließlich ist es im Winter einfach zu kalt für nackte Beinchen.
  • Überraschung Overknees! Sie machen Dich nicht pummelig, sondern lassen Deine Beine wachsen. Alternativ kannst Du den Trend mit Stiefelstulpen ausprobieren oder lange Kniestrümpfe etwa mit Spitzenbündchen über Deine Leggings oder Strumpfhose tragen.

TIPP

Bei kurzen Beinen oder sehr kleinen Fashionistas ist es vorteilhafter, die Hosen nicht hochzukrempeln. Hier verlängerst Du Deine Beine optisch, wenn Du Boot-Cut-Hosen trägst, die knapp über dem Boden enden. Trage hierzu am besten immer Schuhe mit Absatz.

Grundsätzlich gilt: Absatz tragen! Dein Po wird natürlich angehoben, Deine Beine getreckt und Du bekommst einen schönen, aufrechten Gang, der Deine Maße in bestem Licht erscheinen lässt.

Wenn Du Dein Outfit nach den bisherigen Tipps relativ schlicht hältst

– wobei schlicht definitiv kein Synonym für unspektakulär ist! – dann kannst Du Dich bei den Schuhen austoben. Hier dürfen gerne Glitzer, Spitze, Kettchen oder Schleifen Deinen Sinn für Details widerspiegeln. Hauptsache, sie passen zur Tasche, zum Gürtel oder dem Rest der Accessoires. Ganz klarer Favorit für diese Art Schuhe ist die Marke Tiggers. Bevor es aber um diese Lieblingsshoppingteile geht, handeln wir noch das Thema mit dem größten Grauen für viele Frauen ab:

Bademoden und Beachwear
für Deine Sanduhr-Figur

Die Oberteile

Alle Jahre wieder…und einfach nie macht es Spaß, im kalten Licht der Umkleidekabine zu stehen und sich einen Bikini auszusuchen – oder bist Du die Ausnahme von der Ausnahme der 8 % mit Sanduhr-Figur?

Soll es doch eher ein Badeanzug sein? Und wie genau sollen Deine sexy Kurven bloß in die winzigen Teile passen, ohne beim Volleyball herauszupurzeln?! Hier kommt Rat:

  • Träger: Neckholder sind ideal, wenn Du schlanke Arme und Schultern hast. Dabei sollten die Träger von der Brust nach oben hin dünner werden.
  • ​BreiteTräger, die weit außen am Cup angebracht sind und parallel zueinander verlaufen, gleichen Deine Hüfte perfekt aus.
  • Bandeau Tops unterstreichen Deinen kurvigen Brustumfang und sind mit Vorsicht zu genießen. Wenn sie Träger haben, die von der Mitte zum Nacken gehen, kann ein schöner länglicher „Ausschnitt“ entstehen, der die Proportionen wiederherstellt. Betrachte diesen Schnitt am besten immer kritisch.
  • Bikinitops mit Rundhalsausschnitt, die die Brust komplett bedecken, sind nichts für Dich: breit macht leider breit.
  • Aber: Die Monokinis mit verführerischen Seiten-CutOuts stehen Dir toll. Deine schmale Taille wird bei kaum einem Einteiler besser betont. Achte hierbei auf den Beinausschnitt. Dieser kann ebenfalls schlank oder auch breiter machen.
  • ​Badeanzüge mit Rüschen um die Hüfte und die an Ballett erinnern, betonen nicht Deine dünnste, sondern Deine breiteste Stelle – brauchen wir also nicht.
  • Die Einteiler mit drapiertem Stoff um die Taille und Bodenformfunktion sind prima, wenn Du ein wenig Schwimmbad-Pommes kaschieren willst. Sie geben Selbstbewusstsein und fühlen sich ein wenig so an wie leichte Spanx.
  • Je V-förmiger das Oberteil​​​​​ wirkt, desto besser ist es!
  • ​Cups: Für Deinen Busen kommen Vollschalen-Cups in Frage. So hast Du guten Halt und die Brüste werden so weit angehoben, dass Deine schmale Taille besser sichtbar wird.
  • ​Schlichte Triangle-Bikinis sind leider nur etwas für Modelmaße. Nicht schlimm, weil die eh nur lästig verrutschen und sich spätestens bei kleinem Wellengang verabschieden. 😉

Das Unterteil

Zuerst einmal: viel Stoff hilft nicht, um einen schönen Popo zu zaubern. Panties lassen Dich schnell pummelig aussehen, selbst, wenn Du nur drei Gramm wiegen würdest. Außer Du wählst Retro-Bikinis, deren Hose in der Taille enden.

Wie bei den Hosen und Röcken, sollten Deine Bikinihöschen keine Deko oder Schleifen rechts und links auf der Hüfte aufweisen. Ein schmales Band allerdings ist okay. Denn je breiter das Bündchen auf der Hüfte ist, desto breiter wirkst Du. Es sei denn, Du greift zu einer Hose mit etwas höherem Beinausschnitt und das Bündchen sitzt über der Hüfte.

TRICK

Diese Art von Bikiniunterteil verzeiht etwas Bauch ohne Probleme:

Schau mal in der Umkleidekabine, wie Du Dich fühlst, wenn Du etwas mehr Popo an den Seiten zeigst. Weniger Stoff verkleinert ihn optisch und lässt Deine Kehrseite wohl geformt durch den Sommer kommen.

Farblich bist Du mit einfarbiger Bademode gut beraten. Wenn es ein Muster sein soll, gerne so schlicht wie möglich. Du hast ja Deine Rundungen als Hingucker dabei!

INTERESSANT

Laut Umfragen in diversen Frauenzeitungen stehen Männer auf Klasse. Wer hätte das gedacht: Röcke, die Knie zeigen, aber den Oberschenkel bedecken, sind beliebt mit High Heels. Genau Deine Mode!

Sportliche Schuhe finden die meisten Männer super, allerdings nur, wenn sie einen weiblichen Touch haben – trifft auch auf Dich zu.Blusen mögen die Herren der Schöpfung nicht bis zum Hals zugeknöpft; dennoch wollen sie noch etwas zum Fantasieren behalten. Perfekt also, wenn Du circa drei Knöpfe offen lässt; so wird eine Bluse zum Oberteil mit V-Ausschnitt.

Dabei haben die Kleidungsstücke nichts mit Deinem Gewicht zu tun; es geht hier ausschließlich um Deine, von Mutter Natur geschenkten, wundervoll weiblichen Proportionen.

Accessoires
für Deine Sanduhr-Figur

Allgemeines

Must-Have: Taillengürtel in vielen Farben. Dabei solltest Du dunkle Farben immer bevorzugen. Wenn Du nicht so groß bist, wähle schmale; je größer Du bist, desto breiter dürfen auch die Gürtel werden – nur nicht zu breit!

Ketten lenken den Blick zu Deinem Ausschnitt. Dabei kannst Du zwischen kurzen und etwas längeren Ketten variieren. Ganz langer Schmuck, bei dem der Anhänger zwischen Deinen Brüsten baumelt, ist weniger geeignet. Schaue nach Ketten, die eine V-Form bilden. Das kennst Du ja bereits.

Armbänder, Ringe und Ohrringe solltest Du maßvoll auswählen. Behänge Dich nicht, lege lieber Wert auf Statement-Stücke, die Deinem Outfit die richtige Portion Glamour verleihen.

Schals und Tücher sind Dein Rolli-Ersatz. Einzige Regel: Binde die Accessoires so, dass sie in die Länge nach unten verlaufen und nicht übereinander, so dass sie Deinen Hals dicker aussehen lassen. Hier kannst Du sehr gut den Wasserfall-Ausschnitt nachahmen.

Grundsätzlich gilt

Je zierlicher die Frau, desto zierlicher darf die Tasche sein.
Je kräftiger die Lady, desto grober die Tasche.

Outdoor ist Du nun bestens gerüstet

So, nach Bademode, Mantel, Schuhen, Kleidern und Vielem mehr, hast Du jetzt einen Überblick, welche Mode Dir besonders gut steht. Trotz all dieser Tipps heißt das jedoch nicht, dass Du nicht auch im Jogginganzug, in Wanderklamotten oder im Schlabberkleid herumlaufen sollst. Manchmal hat Bequemlichkeit einfach Priorität, nicht wahr?

Trau Dich, ein wenig zu experimentieren. Vielleicht zu Hause mit Deinem bisherigen Kleiderschrankinhalt und einem neuen Taillengürtel? Oder der Lieblingsjeans, die Du hochkrempelst. Stecke eine Bluse so in die Hose, wie oben beschrieben und freue Dich auf anerkennende Blicke bei Bekannten, Arbeitskollegen.